Bettgitter ohne Genehmigung: Freiheitsstrafe für Heimleiterin

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
dieser Artikel zeigt sehr gut, wie die Rechtslage aussieht, wenn Heimleiter völlig undifferenziert und unfachlich mit diesem Thema umgehen. Vielleicht empfindet jemand die Strafe für die Heimleiterin als zu hart, ich persönlich teile die Entscheidung und finde, dass dieses Thema in der Pflegelandschaft noch viel zu unsensibel betrachtet wird.
Eine FEM ist für den Bewohner immer eine Form der Gewalt… und auch eine richterlich genehmigte FEM bleibt für den Betroffenen Gewalt. Dass es für fast alle Situationen Alternativen gibt, kann man in vielen Einrichtungen schon sehr gut sehen, leider sieht die Situation in einem Großteil der Pflegeeinrichtungen noch nicht so gut aus.
… und hier jetzt der Artikel aus Saarbrücken:
Das Amtsgericht Saarlouis hat eine Ex-Heimleiterin wegen Freiheitsberaubung in acht Fällen zu sieben Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss die Ex-Heimleiterin eine Geldauflage von 1000 Euro an die Landeskasse zahlen.
Nach Feststellung des Gerichts war die Frau dafür verantwortlich, dass bei acht Bewohnern des Heimes im Mai/Juni 2015 nachts regelmäßig die Bettgitter eingesetzt wurden. In drei Fällen soll jeweils auch ein Bauchgurt zur Fixierung benutzt worden sein.
Nach Erkenntnis der Ermittler hatte die Heimleiterin zwischen dem 1. Mai und dem 30. Juni 2015 bei Patienten das Hochstellen der Bettgitter für die Zeit der Nachtruhe (20.00 bis 6.00 Uhr) angeordnet. Die Beschuldigte räumte dies ein, betonte aber, dass sie mit Zustimmung des jeweiligen Betreuers oder der jeweiligen Verwandtschaft der Bewohner gehandelt habe. Außerdem seien die Bettgitter aus Gründen der Gefahrenabwehr und zum Schutz der Bewohner genutzt worden.
Aus Sicht der Staatsanwaltschaft und nach Feststellung des Amtsgerichts kann all dies die Fixierung der Senioren am Bett grundsätzlich nicht rechtfertigen. Gemäß Rechtsprechung der deutschen Gerichte handelt es sich beim Nutzen von Bettgittern oder gar dem Einsatz von Fesselgurten um freiheitsentziehende Maßnahmen.

Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben?

Viele Menschen definieren sich über ihren Job und arbeiten mehr als das sie leben. Für sie ist das ein Akt der Selbstverwirklichung. Die Arbeitsleistungen, das Gehalt oder die Projekte geben dem Leben erst Sinn. Wer sich über seine Arbeit definiert, der lebt, um zu arbeiten.

Aber zu viel Arbeit kann auch krank machen. Wer hat noch nicht von Burn-out, Depressionen oder Stress als Folgen von zu viel Arbeit gehört? Bei Studenten kommt neben dem Studium und der Freizeit oft noch ein Nebenjob hinzu, der das Überleben sichert. Wie lassen sich Arbeit und Leben unter einen Hut bringen? Wie lebt und arbeitet es sich richtig?

Macht Arbeit glücklich?

Ja, es ist wirklich wahr: Arbeit trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Statistiken belegen, dass Erwerbstätige eine höhere Lebenszufriedenheit haben als Arbeitslose. Dabei geht es um wesentlich mehr, als um das Geldverdienen für das Essen oder die Wohnung. Wer arbeitet, fühlt sich gebraucht und kann im Idealfall sich selbst verwirklichen. Konfuzius soll angeblich gesagt haben, dass der, der einen Beruf wählt, den er liebt, nie mehr im Leben arbeiten muss. Durch einen Job hast du mehr als nur Geld, du bekommst Kollegen und im besten Falle Anerkennung und Freiraum zur Selbstverwirklichung. Durch die Arbeit bekommt für viele Menschen das Leben erst einen Sinn.

Die richtige Balance finden.

Je nach Studiengang hören viele Studenten oft den Satz „Und was machst du damit? Davon kann man doch nicht leben!“. Aber was sollst Du mit einem Studiengang, der dir langfristig gesehen eine Jobperspektive bietet, wenn du dann in diesem Job nicht glücklich wirst? Was, wenn du dein Studium sogar abbrechen musst, weil du den Ansprüchen nicht gerecht wirst?

Arbeit ist nicht alles. Denn das Leben ist viel zu kurz um unzufrieden zu sein.

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Geld sollte immer nur Mittel zum Zweck sein und nicht das Leben bestimmen.
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Auch mit weniger Geld lässt es sich gut leben, denn du lebst nicht um zu arbeiten.

Hier ein Tipp um Arbeit und Leben in Balance zu halten:

Stellen Sie sich am Anfang folgende Frage:

Was sind meine langfristigen Ziele, was macht mich glücklich und zufrieden?

Wenn das dann ein gut bezahlter Job ist, umso besser. Achte darauf, auch für dich ab und zu Zeit einzuplanen. Mittlerweile ist auch vielen Unternehmen klar, dass nur ein zufriedener Angestellter, ein nicht überforderter oder unterforderter Mitarbeiter gute Leistungen bringt.

Wer viel arbeitet, findet bei Sport, Yoga oder einem Stückchen Schokolade Entspannung und kann richtig den Kopf frei kriegen und das Gedankenkarussell rund um Arbeit, Fristen oder andere Unannehmlichkeiten stoppen.

Sollte der Arbeitsalltag doch einmal völlig aus dem Ruder laufen, kommt hier die ultimative Lösung um nicht selbst schaden zu nehmen.

Gehen Sie für 5 Minuten in einen Raum in dem Sie ganz für sich alleine sind, kommen zur Ruhe und sagen zu sich folgen Satz;

I c h    b i n    n i c h t     a u f     d i e s e r     W e l t ,   

u m    e s    a n d e r e n     R E C H T     z u    m a c h e n ! !

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